Die wichtigsten Faktoren, die die Höhe Ihrer Kfz-Versicherung Beträge beeinflussen

Bei der Wahl einer Kfz-Versicherung muss man viele Aspekte in Betracht ziehen. Heutzutage gibt es auf dem Versicherungsmarkt so viele Versicherungsprodukte, dass jedes etwas Passendes finden kann. In erster Linie sollte man prüfen, welche Leistungen ein bestimmter Tarif umfasst. Darüber hinaus ist auch die Höhe der Kfz-Versicherung Beträge sehr wichtig. Was beeinflusst die Höhe der Autoversicherung Beträge? In unserem Beitrag möchten wir Ihnen drei wichtigste Faktoren vorstellen.

Die Schadenfreiheitsklasse

Es ist nicht zu leugnen, dass die Schadensfreiheitsklasse eines der wichtigsten Faktoren ist, die auf die Höhe der Versicherungsprämie einen Einfluss ausübt. Wie kann man einen Schadenfreiheitsrabatt bekommen? Man muss schadenfrei Auto fahren. Je länger man ohne Schäden fährt, desto höher ist die SF-Klasse. Eine höhere SF-Klasse bedeutet, dass Sie auf eine günstigere Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung zählen können. Es ist zu betonen, dass der Schadensfreiheitsrabatt bei der Teilkaskoversicherung nicht greift. Diese Tatsache lässt sich einfach erklären. Die durch die Teilkaskoversicherung abgedeckten Schäden können in den meisten Fällen nicht durch gutes Fahrverhalten beeinflusst werden.

Wenn Sie an einem Unfall teilgenommen haben und z.B. nur Ihre Vollkaskoversicherung in Anspruch nehmen mussten, werden sie in den meisten Fällen nur für die Vollkaskoversicherung zurückgestuft. Ihre Schadenfreiheitsklasse in der obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung ändert sich nicht. An dieser Stelle ist es zu betonen, dass es keine einheitliche SF-Klassentabelle für alle Versicherungsgesellschaften gibt. Jede Versicherungsgesellschaft stuft ihre Kunden in bestimmte Schadenfreiheitsklassen auf andere Art und Weise ein.

Es ist zu betonen, dass Fahranfängerinnen und Fahranfänger wegen ihrer niedrigen Schadenfreiheitsklassen hohe Kfz-Versicherungsbeiträge zahlen. Allerdings haben auch Anfänger die Möglichkeit, ihre Beiträge zu senken. Sie können z.B. ihre Autos als Zweitwagen von den Eltern versichern. Man muss sich jedoch dessen bewusst sein, dass die Prämien für die Eltern in diesem Falle höher werden. Eine Alternative können spezielle Familientarife darstellen, die von einigen deutschen Versicherungsgesellschaften angeboten werden.

Die Regionalklasse

Nicht nur die Schadensfreiheitsklassen, sondern auch die Regionalklassen bei der Berechnung der Versicherungsbeiträge eine relevante Rolle spielen. In Deutschland gibt es 413 Zulassungsbezirke für Kfz-Fahrzeuge. Diese Zulassungsbezirke werden in Regionalklassen eingeteilt. Jedes Jahr wird die neue Regionalklasseneinstufung von dem GDV veröffentlicht. Das Kriterium bei der Einstufung ist die Schadenbilanz aller in einem bestimmten Zulassungsbezirk Fahrzeuge. Diese Schadenbilanz wird dabei mit dem aktuellen Bundesdurschnitt verglichen. Selbstverständlich werden nur diese Unfall- und Autoschäden in Betracht gezogen, die Versicherern gemeldet wurden. Zulassungsbezirke, die ähnliche Schadensbilanzen haben, werden in eine Regionalklasse eingestuft.

Wenn es sich um Regionalklassen handelt, ist es zu betonen, dass es unterschiedliche Klassen für Kfz-Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung gibt. Kein Wunder! Vergessen wir doch nicht, dass unterschiedliche Kriterien relevant sind. Z.B. Sturm- und Hagelschäden sind im Falle der Teilkaskoversicherung wichtig und bei der Kfz-Haftpflichtversicherung sind Schadensansprüche von Dritten relevant.

Einmal jährlich werden alle deutschen Zulassungsbezirke in die Regionalklassen neu eingestuft. Dabei werden die Schadenfälle der letzten fünf Jahre berücksichtigt. Man muss sich dessen bewusst sein, dass die Regionalklassen für die Versicherungsgesellschaften nicht verbindlich sind. Allerdings werden sie bei der Berechnung im Regelfall berücksichtigt.

Die Typklasse

Zu sehr wichtigen Faktoren, die die Höhe Ihrer Beiträge beeinflussen, zählen auch die sogenannten Typklassen. Heutzutage sind rund 30.000 Fahrzeugmodelle in Deutschland zugelassen. Sie werden in Typklassen eingestuft. Die Einstufung wird vom GDV jährlich veröffentlicht. Aus der Typklassenstatistik kann man erfahren, wie viele Schäden und Unfälle ein bestimmter Wagentyp hatte. Selbstverständlich werden nur diese Schäden in Betracht gezogen, die den Versicherungsgesellschaften gemeldet wurden. Je weniger Schäden, desto niedriger ist die Typklasse eines Fahrzeugmodelles. Eine niedrige Typklasse ist mit niedrigeren Beiträgen gleichgesetzt. So wie im Falle von Regionalklassen gibt es verschiedene Typklassen für die Kfz-Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung