Falsche Angaben bei der Kfz-Versicherung und ihre Konsequenzen

Jeder Autofahrer ist sich sicher dessen bewusst, dass Prämien seiner Kfz-Versicherung von vielen ganz verschiedenen Faktoren abhängig sind. Es handelt sich nur um ein bestimmtes Fahrzeugtyp, die Regional- sowie Schadensfreiheitsklassen, sondern auch viele andere Dinge. Die Versicherer fragen auch nach unserem Familienstand, Alter, Abstellplatz des Autos usw. Das alles beeinflusst die Höhe von unseren Beiträgen.

Es gibt zum Glück viele Möglichkeiten für diese Autofahrer, die an seinen Prämien sparen möchten

Man kann z.B. sein Auto zusammen mit einem anderen erfahrenen Autofahrer versichern. Leider entscheiden sich viele Fahrer, mit falschen Angaben zu Tarifmerkmalen die Höhe ihrer Prämien zu reduzieren. Wenn man falsche Angaben macht, um günstigere Prämien bei der Kfz-Versicherung zu haben, muss man mit Strafmaßnahmen seiner Versicherungsgesellschaft rechnen.

Es handelt sich darum, dass alle Rabatte, die uns von unseren Versicherern eingeräumt werden, basieren in wirklich hohem Grade auf bestimmten Vereinbarungen

In der Praxis bedeutet das, dass man auch günstige Rabatte zählen kann, wenn man z.B. weniger als 10 000 Kilometer pro Jahr fährt oder sein Fahrzeug ausschließlich selbst benutzt. Warum? In beiden genannten Fällen ist das Risiko für die Versicherungsgesellschaft relativ niedrig. Die Zusicherung, dass man keine andere Person mit seinem Wagen fahren lässt, ermöglicht den Jahresbeitrag sogar um bis zu 30% zu reduzieren.

Oft, wenn es sich um falsche Angaben handelt, kommt keine böse Absicht in Frage

In vielen Fällen ist es einfach so, dass sich das Fachverhalten z.B. aus beruflichen Gründen ändern muss. So kann es zu einer solchen Situation kommen, dass man mehr Kilometer pro Jahr fährt, als im Vertrag vereinbart wurde. Und die Zusicherungen, die Beiträge zu senken ermöglichen, treffen nicht mehr zu.

In derartigen Fällen sind Vertragsstrafen seitens des Versicherers möglich

Der unrechtmäßig “gesparte” Beitrag kann rückwirkend eingefordert werden. Das ist jedoch nicht alles. Einige Anbieter sehen auch Vertragsstrafen vor. Welche Strafen sind möglich? In der Kaskoversicherung kann die Selbstbeteiligung erhöht werden. Außerdem kann auch der Beitrag für das laufende Versicherungsjahr erhöht werden. Wenn falsche Angaben absichtlich gemacht wurden, muss man mit einer Strafforderung von bis zu 1000 Euro rechnen.
Es lohnt sich nicht, falsche Angaben zur Kfz-Versicherung zu machen. Wenn es schon zum Schadensfall kommt, wird z.B. die wahre Kilometerleistung des Wagens mit der Rechnung aus der Autowerkstatt verraten. Falls es zu einem Unfall kommt, geht aus dem Polizeibericht hervor, wer mit dem Auto wirklich gefahren ist. Am besten wäre es einfach, echte Angaben zur Kfz-Versicherung zu machen. So kann man Probleme vermeiden.

Auf so eine dumme Art und Weise muss man heute nicht sparen. Es gibt doch Online-Vergleiche, mit Hilfe von denen man günstige Tarife schnell finden kann. Es ist möglich, einen guten Versicherungstarif zu finden, ohne sein Haus zu verlassen. Egal, ob es sich um die Kfz-Haftpflichtversicherung oder vielleicht eine Kaskoversicherung handelt.


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