Kfz-Versicherung während der Corona-Krise

Die aktuelle Corona-Krise hat einen großen Einfluss auf alle Aspekte unserer Existenz. Auch auf die Kfz-Versicherungen. Es ist nicht zu leugnen, dass es während der Corona-Krise deutlich weniger Wagen auf den Straßen gibt. Kein Wunder also, dass auch die Unfallzahlen und somit die Ausgaben der Kfz-Versicherer sinken. Es zeigt sich, dass Autofahrer von dieser Situation profitieren können. In unserm Artikel finden Sie einige praktische Tipps.

Fragen Sie nach einer Beitragserstattung!

Coronavirus Autoversicherung
Autoversicherung während der Corona

Auf dem Markt gibt es Kfz-Versicherer, die wegen sinkender Ausgaben während der Corona-Krise Beitragsrückerstattungen für ihre Kunden in Betracht ziehen. Das betrifft auch die größten Versicherungsgesellschaften. Die Huk-Coburg sowie die DEVK haben schon informiert, dass ihre Kunden, die 2020 keinen Schaden melden, können die Erstattung eines Anteils ihres Jahresnettobeitrags erwarten. Man kann voraussezten, dass auch andere führende Versicherungsfirmen eine Beitragserstattung erwägen.

Die letzten Wochen waren für die meisten Kfz-Versicherer schadenarm. Viele Kfz Versicherungen sind aus diesem Grund dazu bereit, ihren Kund bestimmte Profite anzubieten. Möchten Sie an Ihrer Kfz-Versicherung sparen? Es lohnt sich, entweder online zu recherchieren oder direkt bei seiner Kfz-Versicherung nachzufragen, ob eine Beitragserstattung möglich ist. Wichtig: Versicherungsgesellschaften können darüber erst nach Ende des Versicherungsjahres informieren.

Reduzieren Sie Ihre Jahresfahrleistung bei dem Versicherer!

Die Jahresleistung zählt zu wichtigen Faktoren, die die Höhe Ihrer Beiträge beeinflussen. Wer mit dem Auto weniger fährt, kann günstigere Beiträge erwarten, weil das Unfallrisiko niedriger ist. Während der Corona-Krise fahren die meisten von uns mit dem Auto deutlich weniger. Die Reduzierung der Jahresfahrleistung ermöglicht auch während der Corona-Krise bei der Kfz-Versicherung zu sparen. Fahren Sie weniger aufgrund der Ausgangsbeschränkungen oder anderen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus? Sie sollten also bei Ihrem Kfz Versicherer ihre Angaben korrigieren. Empfehlenswert wäre es, neue Angaben sofort zu machen, statt auf den Jahreswechsel zu warten. Diese Versicherten, die nach dem Reduzieren Ihrer Jahresfahrleistungen bei dem Versicherer eine Stufe herabgesetzt werden, können im Regelfall Geld sparen.

Abstand während Corona-Krise

Ein Zahlungsaufschub bei einigen Versicherern

Die Corona – Krise bedeutet für viele von uns finanzielle Probleme. Es zeigt sich zum Glück, dass einige Kfz-Versicherer ihrem Kunden entgegen kommen möchten. Die Versicherer bieten ihren Kunden während der Corona-Krise einen Zahlungsaufschub an. Z.B. bei der DEVK können Autobesitzer einen Zahlungsaufschub von einem Monat erwarten. Wenn der Aufschub nicht ausreichend ist, kann er bis zu 3 Monaten verlängert werden. Allerdings ist das noch nicht alles. Bei vielen Versicherungsgesellschaften ist es heutzutage möglich,

  • Ratenzahlungen zu vereinbaren;
  • eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren;
  • seinen Versicherungsvertrag auf einen günstigeren Tarif umzustellen.

Erfragen Sie mehr Informationen bei Ihrem Kfz-Versicherer!

Einfluss der Corona-Krise auf Regionalklassen

Schon jetzt ist es zu bemerken, dass die Unfall- und Kriminalitätsraten während der Corona-Krise in vielen Regionen deutlich sinken. Diese Tatsache kann sich sehr positiv auf die Regionalklasse 2012 auswirken. Da Regionalklassen einen wirklich großen Einfluss auf die Beitragshöhe haben, können viele Autobesitzer einen niedrigeren Beitrag erwarten. Allerdings ist das noch nicht alles. Vergessen wir doch nicht, dass weniger gemeldete Schäden an bestimmten Automodellen auch die Typklassen-Zuordnung beeinflussen. Wichtig: bei der Berechnung der Regional- und Typklassen werden Daten der vergangenen drei Jahre in Betracht gezogen. Wir müssen also warten, um sich davon überzeugen, ob und in welchem Ausmaß das Jahr 2020 zu niedrigeren Beträgen beiträgt.

Wie sollte man Schäden melden?

Diese Frage stellen sich sehr viele Autobesitzer. Es ist nicht zu leugnen, dass die Corona-Krise dazu beigetragen hat, dass wir viel online bzw. telefonisch erledigen müssen. Während der Corona-Krise sind zahlreiche Schadenaußenstellen der Kundendienste geschlossen. Die meisten Mitarbeiter der Versicherungsgesellschaften arbeiten derzeit aus dem Home Office. In der Praxis bedeutet das, dass Schadensmeldungen so wie früher telefonisch oder per Internet erfolgen können. Mehr Informationen zum Thema Schadensmeldungen während der Corona-Krise finden Sie sicherlich auf der Webseite Ihres Versicherers.