Parkschaden am Auto

Aus einer forsa-Umfrage (2014) ergibt sich, dass jeder fünfte Autofahrer in Deutschland ein anderes Auto versehentlich beschädigt hat. Zu solchen Situationen kommt es relativ oft. Was sollte man tun? Egal, ob eine Beule, Delle oder vielleicht Schramme, ist eine Flucht keine richtige Lösung. Die Kontaktdaten auf einem Zettel hinterlassen, vielleicht warten oder einfach die Polizei rufen? Viele Autofahrer wissen einfach nicht, was sie nach einem Missgeschick tun sollten.

Inhalt:

  1. Was sollte man tun?
  2. Schaden bei einem Parkrempler
  3. Schwerwiegende Konsequenzen verhindern. Aber wie?
  4. Fahrerflucht ist keine Lösung!
  5. Den Parkschaden der Versicherung melden?
  6. Einen guten Tarif wählen

Schaden bei einem Parkrempler

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Parkschaden Versicherungen im Vergleich

Statistisch gesehen kommt es bei einem Parkrempler zu relativ geringen Schäden. Diese Tatsache lässt sich einfach erklären. Die Geschwindigkeit beim Parken ist doch relativ niedrig. Allerdings darf man auch im Falle von wirklich kleinen Beschädigungen den Ort nicht verlassen.

Aus der forsa-Umfrage ergibt sich, dass:

  • 45 Prozent der Autofahrer, die beim Parken ein Nachbarauto beschädigten, warteten auf den Besitzer des beschädigten Wagens;
  • 30 Prozent der Autofahrer riefen die Polizei;
  • 25 Prozent der Autofahrer hinterließen ihre Telefonnummer;
  • 12 Prozent der Autofahrer taten überhaupt nichts, um den Fall richtig zu klären.

Schwerwiegende Konsequenzen verhindern

Zu Schäden beim Parken kommt es relativ schnell. Vor allem in Großstädten, wo es schwierig ist, gute, freie Parkplätze zu finden. Es reicht nur aus, dass man Abstände falsch einschätzt, um einen Schaden zu verursachen.

Was sollte man tun,  um schwerwiegenden Konsequenzen eines Unfalls beim Parken zu verhindern?

Grundsätzlich sollte man dieselben Maßnahmen ergreifen wie bei einem gewöhnlichen Unfall, d.h. man muss auf den Besitzer des beschädigten Wagens warten und mit ihm Versicherungs- und Personendaten austauschen.

Im Falle, wenn der Besitzer des beschädigten Autos nicht aufzufinden ist, lassen viele Autofahrer einfach ein Zettel mit seinen Kontaktdaten hinter der Windschutzscheibe. Das reicht jedoch nicht aus! Diese Art der Schadensmitteilung ist mit der Fahrerflucht gleichgesetzt.

Fahrerflucht ist keine Lösung!

Bei Parkplatzunfällen bestehen nur geringe Schäden. So sieht die Situation in den meisten Fällen aus. Trotzdem müssen diese Verursacher, die sich für die Fahrflucht entschieden, mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Man muss sich dessen bewusst sein, dass ein Parkschaden im Sinne des aktuellen Rechts als Unfall gilt.

  • In der Praxis bedeutet das, dass der Verursacher verpflichtet ist, eine “angemessene Zeit” auf den Besitzer des beschädigten Wagens zu warten. Diese “angemessene Zeit” bedeutet mindestens eine halbe Stunde.

Was sollte man tun, wenn der Halter des beschädigten Fahrzeugs nicht auftaucht?

  • Der Parkschaden muss der Polizei gemeldet werden! Keine andere Option ist richtig.

Den Parkschaden der Versicherung melden?

Wenn es schon zu einem Parkschaden kommt, sollte man diese möglichst schnell seiner Autoversicherung melden (es handelt sich um die Kfz-Haftpflichtversicherung).  Die Kfz-Haftpflicht übernimmt die Reparaturkosten.

Und was sollte man tun, wenn man an seinem eigenen Auto einen Schaden bemerkt?

Der Schaden sollte natürlich so schnell wie möglich der Polizei gemeldet werden.  Den Parkschaden sollte man natürlich auch seiner Teil- oder Vollkaskoversicherung melden. Es ist jedoch empfehlenswert, die Leistungen seiner Kaskoversicherung dann in Anspruch zu nehmen, wenn der Verursacher nicht ermittelt werden kann.  Es handelt es sich darum, dass man hochgestuft werden kann, was doch mit teureren Beiträgen eng verbunden ist.

Wenn es zu einem Unfall beim Einparken kommt und das andere Auto still steht, werden die Kosten für die Reparatur in den meisten Fällen durch die Haftpflichtversicherung des Verursachers übernommen. Aus diesem Grund sollte man den Parkschaden unverzüglich melden.

Wichtig: Wenn der Unfallverursacher den Schaden nicht meldet, kann man das selbstverständlich selbst machen. Man muss nur die Anschrift sowie das Kennzeichen des Unfallversuchers angeben. Ein Zentralruf soll in einem solchen Fall ausreichen, um alles zu erledigen.

Einen guten Tarif wählen

Um nach einem Parkschaden alles problemlos erledigen zu können, sollte man einen guten Versicherungstarif wählen. Vor allem, wenn es sich um Vollkasko- und Teilkaskotarife handelt, sollte man ihre Versicherungsleistungen genau vergleichen. So kann man bei einem Parkschaden steigende Versicherungskosten vermeiden.

Es gibt schon auf dem Markt auch solche Tarife, die einen Rabattschutz umfassen. Der Rabattschutz bedeutet, dass der Versicherungsbeitrag auch nach einem Schaden im nächsten Jahr nicht ansteigt.


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